KRS 0000203313

Gemeinnützige Anstalt

kontakt@hospicjumtischnera.org +48 12 269 86 20

98 1240 1444 1111 0010 1566 6214 Swift: PKOPPLPW

Sitzungen in Lopuszna

Unser Hospiz veranstaltet alljährlich dreitägige Ausflüge nach Łopuszna, an welchen Hospizangestellte und unsere Schützlinge mitsamt ihren Familien teilnehmen. Idee dieser Ausflüge ist vor allem gemeinsamer Zeitvertreib, Integration und Unterhaltung. Jedoch für Familien ist es eine einmalige Zeit, wo in wunderschöner Berglandschaft ein Augenblick Ruhe und Erholung gefunden werden kann, wie auch ein Moment für gegenseitiges Kennenlernen vorhanden ist. Oft bringen solche Treffen Erfolge in Form von langjährigen Freundschaften, gegenseitigem spenden von Unterstützung, vollem Verständnis für die Lage in der sich eine gegebene Person befindet.

Für Hospizangestellte ist es wiederum eine Gelegenheit um ihr Wissen während zyklischer, interner Lehrworkshops zu erweitern, welche seit drei Jahren durchgeführt werden.

Warum Łopuszna?
Łopuszna ist ein Ort, den der Patron unseres Hospiz – Pfarrer Joseph Tischner – sehr liebgewonnen hat. Hier zog er als kleiner Junge mitsamt seinen Eltern um, hier nahm er die wundervolle goralische Kultur in sich auf, hier machte er Bekanntschaft mit seinen Freunden – den Dorfeinwohnern, welche ihn mit ihrer eigenen, goralischen Philosophie inspirierten. Wir wollen unseren Patron gedenken indem wir nach Łopuszna fahren. Darum die alljährlichen Besuche an Orten, die mit ihm so fest zusammenhängen.

Haus des Gedenkens Pfarrer Prof. Joseph Tischners
Aus Anregung der Gemeindebehörden Neumarkts (Nowy Targ), der Familie des Pfarrer Professors, des Pfarrer des örtlichen Pfarrbezirks und der Gemeinde Łopuszna, entstand ein hölzernes goralisches Bauernhaus, angebaut an das Gemeindekulturzentrum – Haus des Gedenkens Pfarrer Prof. Joseph Tischners. Bau der Stube fing im Jahre 2002 an und bereits zum Anlass seines IV Todesjahrestages, sowie den 27 Juni 2004, folgte ihre feierliche Eröffnung. Alle persönlichen Andenken des Pfarrers schenkte seine Familie und ein Teil der Ausrüstung spendeten die Dorfeinwohner.

An der feierlichen Eröffnung, welche am 27 Juni 2004 stattfand, nahmen teil: Bischof Tadeusz Pieronek, Pfarrer des örtlichen Pfarrbezirks Jerzy Raźny, Gemeindevorsteher Jan Smarduch, Vorsitzender des Gemeinderats Wojciech Nowak, die Familie und zahlreich versammelter Kreis seiner Freunde und Liebhaber nicht nur aus dem Karpatenvorland (Podhale) aber auch aus ganz Polen.

Im musealen Teil der Stube befinden sich wertvolle Andenken des Pfarrers, seine Lieblingsgegenstände, Manuskripte, Bücher, Bilder.

Zum Anlass des V Todesjahrestages Professor Tischners wurde der Multimedienteil der „Tischnerstube“ eröffnet. Die feierliche Besegnung führte am 9 Juli 2005 Pfarrer Kardinal Franciszek Macharski durch. In der Stube befinden sich eine Sammlung Dokumentarfilme in denen Pfarrer Tischner teilnimmt und ein umfangreicher Bestand an Aufnahmen von Radio- und Fernsehsendungen, zur Verfügung gestellt dank Radio Krakau und das Polnische Fernsehen. All diese Sammlungen von Filmen und Aufnahmen sind für Besucher auf zwei Computern, Anhörstellen, CD-Spielern und MP3-playern zugänglich.

Die Stube des Gedenkens Pfarrer Prof. Joseph Tischners erregt riesige Aufmerksamkeit, auf was die große Zahl Besucher hindeutet. Ab 1 Juli 2004 bis 31 Dezember 2006 hatten über 16 Tausend Leute das „Tischnerhaus“ besucht.

Viele Leute liebten Pfarrer Joseph Tischner, er genießte Ansehen und wurde anerkannt. Ein Ausdruck dieser Anerkennung ist die Familie der Tischner-Schulen, deren Pate der Bruder Tischners Kazimierz Tischner ist. Im Laufe von sechs Jahren nach dem Tod Pfarrer Tischners haben 28 Schulen aus ganz Polen und eine aus der Ukraine seinen Namen angenommen.

In einem Plebiszit der „Krakauer Zeitung“ unter dem Titel „Großes Entdecken von Kleinpolen“ erhielt das „Tischnerhaus“ eine riesige Anzahl von Stimmen und wurde als Favorit in der Kategorie Sehenswürdigkeit gewählt.

Die Trinitatis-Sankt-Anton-Kirche in Łopuszna 
Die Kirche wurde neu in der zweiten Hälfte des XV Jahrhunderts an Stelle der Alten erbaut und in 1504 konsekriert. Sie besteht aus einem Presbyterium, einem breiteren Schiff und einem Turm. Sie ist aus Holz gebaut, das Dach mit Schindel gedeckt. Von der Flussseite aus anliegend die Sakristei. Im Innenraum des Gotteshaus sind Reste der Polychromie aus dem XVI Jahrhundert erhalten (auf dem Chor und auf Brettern die von früheren Decken stammen), die übrigen wurden im Jahre 1935 fertiggestellt. Die Ausstattung der Kirche ist ungleichartig. Sehenswert ist der Hauptaltar, welcher als eines der besterhaltenen Kunstwerke Kleinpolens aus dem XV Jahrhundert gilt (Triptychon Krönung der Heiligen Maria) wie auch zwei Seitenaltare aus dem XVIII Jahrhundert.

In der Kirche herrscht eine spezifische, unvergessliche Stimmung – der Geruch von Holz, die im Innen herrschende Kühle, die für Konzentration günstige Stille, Dekorationen, die Erinnerung an vergangene Zeiten zurückbringen. Das Alles bewirkt, dass dieses Gotteshaus einzigartig ist. Es lohnt sich dort einen ruhigen Moment zu verbringen, mit den Worten Pfarrer Professor Joseph Tischners im Herzen, welche in einer Tafel bei dem Haupttor eingeritzt sind: „Die Stille aller Stillen ist die Stille der Kirche. Wer Gott finden will, muss in der Stille versinken.“. Pfarrer Tischner war sehr fest mit dieser Kirche verbunden. Er hielt hier seine Primiz. Hier am naheliegenden Friedhof wurde Pfarrer Tischner auch, seinem eigenen Wunsch entsprechend, beerdigt.

Sie unsere Webseite